Station 4Wilhelminen­schacht

Laufe den Weg weiter bergauf Richtung Parkplatz.

Wenn du nach rechts schaust sieht du ein Haus, bei dem acht Fenster aus dem Dach schauen.

An dem Haus kannst du das bekannte Bergbausymbol (es sieht aus wie zwei Hämmer über Kreuz) sehen. Biege rechts in die Straße ein und folge ihr bis zu diesem Gebäude.

Die Hinweistafel steht direkt vor dem Gebäude an der Hecke.

Klicke auf die Koordinaten, um Google Maps zu öffnen.

51.00251913153624, 13.66448663544032

Nach so vielen Infos bist du schon ganz schön klug,
doch wofür war die Kohle überhaupt gut?

YouTube

Indem du auf „Akzeptieren“ klickst, bestätigst du, dass Daten gemäß unserer Datenschutzerklärung an YouTube übertragen und Cookies auf deinem Computer gespeichert werden.

Akzeptieren

So tief unter der Erde kann es ganz schön dunkel sein. An dieser Station erklären wir dir, wie die Bergleute dort unten etwas sehen konnten und wofür die Kohle verwendet wurde.

Damit die Bergleute Untertage etwas sehen konnten, trugen sie eine sogenannte Blende bei sich. Das waren Holzkästen mit einer Öllampe darin. In den Schachtanlagen Übertage, also über der Erde, gab es Lampen mit Leuchtgas, das aus Kohle erzeugt wurde.

Doch wie wird aus einem Leuchtgas überhaupt Licht erzeugt?

Leuchtgase werden aus Kohle gewonnen. Ein Leuchtgas ist zum Beispiel Wasserstoff.
Wasserstoff kann brennen und sogar explodieren.

Leuchtgas entsteht, wenn aus Kohle Koks erzeugt wird. Bei den hohen Temperaturen lösen sich die Stoffe aus der Kohle. Diese Gase werden gesammelt und mithilfe von Wasser abgekühlt.

Das Leuchtgas kann nun verwendet werden.

In den Laternen wird das Gas langsam und kontrolliert abgebrannt. Dabei entsteht Licht.

Das Leuchtgas wurde in sogenannten Gasometern gespeichert.
Für gewöhnlich war das ein großer Raum ohne Fenster. So konnte kein Gas entweichen. An dieser Station war so ein Gasometer aufgestellt. Es konnte Leuchtgas speichern, das für zwei Tage ausreichte.

Ab 1828 wurden mit dem Gas einige Gebäude, sowie ein paar Räume des Rittergutes beleuchtet.

Zunächst gab es 12 Lampen, die für 12 Stunden am Tag leuchteten.
Bald darauf wurden auch die ersten Wege und Plätze mit Gas beleuchtet.
Dafür wurden Leitungen von dem Gasometer aus verlegt.

Burgk war übrigens das erste Dorf, bei dem öffentliche Wege und Plätze mit Gaslicht beleuchtet wurden.

Letztlich war Leuchtgas aber nur ein Nebenprodukt des Steinkohleabbaus.

Wofür die Kohle noch verwendet wurde, lernst du an dieser Station.

Mischt man Erzen etwas Kohle bei,
entsteht Metall wie durch Zauberei.

Nicht nur für Metall war sie gut,
durch Verbrennung die Kohle auch Wunder tut.

Schatzfrage


Beantworte die Frage richtig, um die vierte Zahl für den Code zu bekommen und den Schatz zu finden. Notiere sie dir!

Frage 4

Wofür wurde das Burgker Eisenhüttenwerk erbaut?

Code: 8
Code: 1
Code: 9

Finde Station 5

Du stehst vor der Tafel an Station 4. Schaue nach links, dort siehst du einen schmalen Pfad zwischen den Gebäuden. Folge diesem.

Laufe nun durch das Neubaugebiet und halte dich dabei immer rechts. Du musst insgesamt 4 Mal rechts abbiegen. Zwischendurch führt der Weg dann immer wieder ein Stück geradeaus.

Wenn du an einem Spielplatz mit einer roten Rutsche vorbeikommst, weißt du dass du auf dem richtigen Weg bist!

Laufe weiter am Spielplatz vorbei. Irgendwann erreichst du eine große Straße vor der dich ein Kohle Wagen mit der Aufschrift „Glück auf Burgk“ begrüßt.

Laufe an dem Wagen vorbei die große Straße hinunter. Auf der linken Seite wirst du eine kleine Einfahrt sehen. Dort findest du die nächste Station!

Klicke auf die Koordinaten, um Google Maps zu öffnen.

50.999695, 13.670799